
Foto: Universität Bremen
Drei Konferenzen, zahlreiche neue Perspektiven und jede Menge spannende Gespräche: 2026 war für das Department Marketing & Sales der FH CAMPUS 02 ein abwechslungsreiches Forschungsjahr. Von praxisnaher Forschung direkt am eigenen Standort bis hin zum internationalen wissenschaftlichen Austausch in Barcelona und Bremen boten die vergangenen Monate viele Gelegenheiten, aktuelle Forschungsergebnisse zu präsentieren und neue Impulse zu gewinnen.
Konferenzen sind ein wichtiger Bestandteil wissenschaftlicher Arbeit. Sie schaffen Raum, um eigene Forschungsergebnisse zur Diskussion zu stellen, neue Entwicklungen aufzugreifen und sich mit Forschenden aus unterschiedlichen Disziplinen und Ländern auszutauschen. Auch heuer nutzten wir diese Möglichkeiten und waren mit aktuellen Forschungsarbeiten auf drei Veranstaltungen vertreten.
Zuletzt führte uns der Weg im Spätsommer nach Bremen. Die Herbstkonferenz der European Marketing Academy (EMAC), ausgerichtet vom markstones Institute der Universität Bremen, stand heuer unter dem Leitthema „Mind the Gap – Marketing Relevance in a Technology-Driven World“.
Ganz im Sinne dieser technologiegetriebenen Relevanz startete das Programm gleich zu Beginn mit einem spannenden Vortrag zu „Neuroscience-based Methods“. Hier erhielten wir faszinierende Einblicke in moderne Erhebungstools wie etwa Eye-Tracking oder die Elektroenzephalographie (EEG) – eine nicht-invasive Untersuchungsmethode, bei der über an der Kopfhaut angebrachte Sensoren die Aktivität des Gehirns gemessen wird, um unbewusste kognitive und emotionale Reaktionen abzubilden.

Foto: Universität Bremen
Clara Wawrina und René Hubert Kerschbaumer stellten aktuelle Forschungsergebnisse aus dem Josef Ressel Zentrum für Plattformen und Digitale Ökosysteme vor. Im Rahmen einer sequenziellen Mixed-Methods-Studie zur Akzeptanz konsumentenseitiger Multi-Service-Plattformen zeigten sie einen spannenden Wandel auf: Bei Nutzungsentscheidungen rücken traditionelle, rein technische Faktoren zunehmend in den Hintergrund, während Vertrauen und eine gemeinsame Wertebasis (value alignment) an Bedeutung gewinnen.
Im sommerlichen Juni ging es für uns nach Spanien zur 24. International Conference on Research in Advertising (ICORIA), zu Gast an der Universitat Pompeu Fabra in Barcelona.
Drei thematische Schwerpunkte prägten das Konferenzprogramm:
In Vorträgen, Keynotes und interaktiven Workshops wurden zentrale Fragestellungen rund um digitale Kommunikation, Konsumentenverhalten und datengetriebene Marketingstrategien behandelt. Dabei wurde deutlich, wie stark Künstliche Intelligenz und Plattformökonomien die Zukunft des Marketings prägen.

René Hubert Kerschbaumer brachte hierzu aktuelle Erkenntnisse aus dem Josef Ressel Zentrum für Plattformen und Digitale Ökosysteme ein. Die präsentierte Studie widmete sich der Frage, wie weit Unternehmen ihr Angebot über das Kerngeschäft hinaus erweitern können und, vor allem, wie bestehende Kund*innen auf solche Erweiterungen reagieren.
Den Auftakt unseres Konferenzjahres bildete ein besonderes Highlight direkt an unserem eigenen Standort: Am 15. und 16. April 2026 fand das 19. Forschungsforum der österreichischen Fachhochschulen (FFH) an der FH CAMPUS 02 in Graz statt.
Unter dem Motto „Smart Science. Better Business.“ kamen rund 300 Teilnehmer*innen aus 17 Fachhochschulen und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften zusammen. Insgesamt wurden 136 praxisnahe Forschungsprojekte aus unterschiedlichen Disziplinen präsentiert und diskutiert. Die Themenbereiche reichten von Automatisierung und Datenmanagement über Innovation, Marketing und Finance bis hin zu Gesundheit und Soziales.

Neben inspirierenden Keynotes und Diskussionsrunden – unter anderem in einem Panel mit René Hubert Kerschbaumer über das Josef Ressel Zentrum – war das Department Marketing & Sales mit mehreren Vorträgen vertreten:
Wir freuen uns bereits auf Konferenzen im Jahr 2027, auf neue wissenschaftliche Fragestellungen, spannende Diskussionen und weitere Gelegenheiten, unsere Forschung national und international zu präsentieren.
Denn eines steht für uns fest: Gute Forschung entsteht nicht im Alleingang. Sie lebt von kritischem Austausch sowie von Menschen, die bereit sind, ihre Perspektiven zu teilen und gemeinsam weiterzudenken. Mit vielen neuen Impulsen im Gepäck blicken wir daher hochmotiviert auf das kommende Forschungsjahr!
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