In diesem Teil der Serie „Wissenschaftliches Arbeiten für Bachelor- und Masterarbeiten“ zeigen wir euch wie ihr zeitsparend und effektiv ein wissenschaftliches Paper lesen könnt. Denn wie ihr vielleicht schon von unserem vorherigen Artikel „Was ist gute Literatur“ wisst, sind wissenschaftliche Journals/Papers eine hervorragende Quelle für eure wissenschaftliche Arbeit.
Müsst ihr wirklich jedes Paper von der ersten bis zur letzten Seite durcharbeiten, um dessen Relevanz zu bewerten?
Die gute Nachricht: Nein!
Wichtiger Hinweis: Für ein tiefgreifendes Verständnis und fundierte Zitation ist jedoch eine gründliche Lektüre unerlässlich.
Mit dem richtigen Fokus bzw. der richtigen Lesetechnik bekommen wir ziemlich schnell einen guten Überblick über die Inhalte des Papers und können so abschätzen, ob diese für unsere wissenschaftliche Arbeit auch brauchbar sind. Generell: Lies das Paper so lange, bis du wirklich verstanden hast, um was es darin genau geht!
Nachdem ihr eine Reihe von interessanten Papers gesammelt (siehe Literatur Review oder auch Literatur Recherche) habt, beginnt ihr mit dem sogenannten Screening. Dabei widmet ihr eure Aufmerksamkeit dem Abstract, der Introduction, dem Methodenteil und dem Conclusio. Warum empfehlen wir euch genau diese Teile?
Das Abstract bietet eine kompakte Zusammenfassung aller wesentlichen Aspekte: Problemstellung, Forschungsfrage, Methodik, Ergebnisse und theoretische Grundlagen. Hier erhaltet ihr den ersten, aber bereits sehr aussagekräftigen Eindruck des gesamten Papers.
Die Einleitung führt systematisch ins Thema ein und erläutert Zielsetzung sowie Struktur der Arbeit. Sie liefert den notwendigen Kontext, um Abstract und Gesamtwerk richtig einzuordnen und zu verstehen.
Im Methodenteil kann gut nachvollzogen werden wie die Ergebnisse des Papers zustande gekommen sind. Das gibt uns die Möglichkeit zu beurteilen, ob uns die Erkenntnisse aus der Arbeit hochwertig sind oder nicht.
Dieser Abschnitt präsentiert die wichtigsten Ergebnisse und beantwortet die zentrale Forschungsfrage. Zusätzlich werden oft weiterführende Forschungsansätze aufgezeigt.
Pro-Tipp: Conclusions sind eine ausgezeichnete Quelle für die Entwicklung eigener Forschungsfragen.
Nach dem Screening und der Aussortierung irrelevanter Papers könnt ihr euch den theoretischen Teilen der ausgewählten Arbeiten widmen und die gewonnenen Erkenntnisse in eure eigene Forschung integrieren.
Entscheidend bleibt: Nur durch echtes Verständnis könnt ihr eine fundierte Bewertung der Relevanz vornehmen.
Wenn ihr mehr hierzu wissen möchtet, schreib uns einfach unter dietmar.kappel@campus02.at, https://www.linkedin.com/in/dietmarkappel/ oder kontaktiert gerne unseren Studiengang – wir helfen euch sehr gerne weiter! Natürlich auch wenn ihr keine Studierenden mehr seid und weitere Fragen zu dem Thema Research Papers habt 🙂
Viel Spaß beim Forschen, Schreiben und Zitieren
Dietmar
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